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Bericht von Mick Liebig
aus Dietzenbach
Während
unserer Bali-Rundreise im August 2003 haben wir eine Menge
Erfahrungen gesammelt, die ich nach und nach gerne zur Verfügung
stellen möchte. |
| In
Toyabungkah am Mount Batur |
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Toyabungkah mit Mount Batur vom See aus
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Am 6.8.03
kommen wir nachmittags nach Toyabungkah. Wie im Reiseführer
beschrieben ist das eine nette Ansammlung von Unterkünften und
Restaurants. Wir steuern direkt die „Lakeside View Bungalows“
an, bei denen man Kontakt zum als Experten für Mount.Batur Touren
beschriebenen "Jero Wijaya“ bekommen soll. Für 2 Bungalows
mit je 3 Betten wollen sie 450.000 Rupiah/Nacht incl. Breakfast
& Tax.
Die „Batur
Sunrise Tour“ will man uns dort sofort für 35$/Person verkaufen.
Nach kritischen Nachfragen und Verhandlungen bieten sie das für uns
fünf dann für insgesamt 600.000 Rupiah (ca. 65 €) an. Das
erscheint uns zunächst erträglich. |
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| Der Rundgang im Ort führt
uns dann zum zentral gelegenen Büro der „Trekking Guides“ Dort
wird uns die Große Tour (Sonnenaufgang Batur, Abstieg an allen
Kratern vorbei zum Seetempel an der Straße zwischen Kedisan und
Toyabungkah, Rückfahrt auf der Pritsche, Dauer 6 Stunden) für
insgesamt 450.000 Rupiah angeboten. Die Buchung dort können wir aus
Erfahrung weiterempfehlen. Unser Guide Made Bajeg war sehr nett und
rücksichtsvoll was das Tempo des Auf- und Abstieges betrifft (da
hat man schon schlechtes gehört). Wir haben die Tour mit unseren 3
Kindern (16, 13, 9) gemacht, da war ein guter Führer Gold wert.
Nach Warnungen aus dem Reiseführer haben wir für die Tour vorher
nur eine Anzahlung gemacht und den Rest erst am Ende des Abstieges
auf den Tisch gelegt. Da es sich nach unserer jetzigen Erfahrung
aber um seriöse Anbieter handelt, ist diese Vorsichtsmaßnahme
wahrscheinlich nicht notwendig. |
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Hinweis: Seit im Sommer
2000 eine junge Deutsche bei einer Tour ohne Führer in einen der
neuen aktiven Krater gestürzt und verbrannt ist, muss man einen
Guide nehmen! |

Krater des Mount Batur
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< unser Guide
Made Bajeg |
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| Mit Made Bajeg haben
wir am Nachmittag des gleichen Tages eine Rundfahrt in der Caldera
des Mt.Batur über Songan, Latengaya, Yehmampeh und Penelokan
unternommen (wir hatten einen Mietwagen auf Bali). Dabei hat uns
Made erklärt, dass die „Trekking Guide Association“ mit dem Geld
der Touristen die Dörfer in der Caldera unterstützt und die Guides
selbst nur einen festen Lohn erhalten. Ob das wirklich stimmt wissen
wir nicht. Made erscheint uns aber sehr glaubwürdig. Am Morgen des
folgenden Tages sind wir mit ihm dann zum Sonnenaufgang am
Kraterrand hinter Songan aufgestiegen (Einstieg am Ende der Straße
hinter dem Tempel). Der Aufstieg dort dauert
weniger als eine Stunde. Bei guter Sicht kann man den Rinjani auf
Lombok sehen. Oben auf dem Kraterrand gibt es einen Warung bei dem
man heißen Tee und vieles mehr bekommt. Leider werfen die Leute
ihren gesamten Abfall Richtung Caldera runter, so dass der schmale
Trampelpfad nach oben einer Müllhalde gleicht. (Plastik verrottet
halt nicht). |

Rund um den Mount Batur
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| Nett, gut und günstig kann
man im „Volcano Breeze Cafe“ (bei den Visma Tirta Yatra Losmen) essen. Nicht hereinfallen sollte man aber
auf die „Künstler“, die man dort meist trifft. Angeblich selbst
gemalte Bilder und selbst geschnitzte Schachspiele werden dort zu
absoluten Mondpreisen angeboten. Das Schachspiel haben wir später im Ort
für ein 100.000 Rupiah bekommen. Die Bilder gibt´s auf dem Markt in Ubud
ab 20.000 Rupiah. |
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Zur Entspannung nach
der Vulkan Tour bietet sich ein Bad in den neuen und sehr schönen
„Hot Springs“ beim Hotel „Tirta Sanjiwani“ an (Eintritt
193.000 Rupiah für 6 Personen).
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Hot Springs in Toyabungkah >
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| Nach der ersten Nacht sind
wir ins Volcano II umgezogen. Das liegt links an der Zufahrt zum „Lakeside
View“. Die Besitzer sind sehr nett und freundlich. Für die etwas
bescheidenere Unterkunft wollten sie nur 30.000 Rupiah/Nacht (2 Personen
incl. Frühstück). Da hat man die Kosten für die Vulkanbesteigung
schnell gespart.
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