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Tag
1-2
Die
Hinreise, Triebwerkschaden, SARS und Luftkranke Japaner
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Am
24. Mai war es endlich wieder soweit: Die lange geplante und herbei gesehnte 2. Reise nach Bali konnte los
gehen. Obwohl wir eigentlich mit dem üblichen
Verkehrsproblemen auf dem Weg zum Flughafen rechneten, kamen wir ohne Ärger und
Stau bis nach Frankfurt. Beim
einchecken gab es ebenfalls keine Probleme.
Von
SARS sah man am Flughafen nichts großartig angeschrieben. Lediglich wurde man
beim Schalter gefragt, ob man mit
SARS Infizierten Kontakt hatte und bekam dann einen Stempel in die Bordkarte.
Natürlich warf die Sicherheit beim Check
einen Blick mehr ins Gepäck, was aber nicht wirklich langwierig oder unangenehm
war.
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Bei
unserem Glück das wir immer beim Fliegen haben, gab es wieder vor dem Betreten
der Maschine eine 1,5 Stunden dauernde
Verzögerung, da Probleme bei einem Triebwerk aufgetreten waren. Sehr
beruhigend. Witzigerweise hatten wir dasselbe
bei unserem
ersten Flug nach Bali schon einmal erlebt. Sogar dasselbe Triebwerk war das
Problem. Hecktisches Gewimmel
am Triebwerk. Dann nach langem
hin und her und einem ewig scheinenden Probelauf des Triebwerkes, durften wir
endlich die
Maschine der Singapore
Airlines betreten.
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Anders
als bei unserem ersten Flug waren diesmal weniger Touristen und viel mehr
Asiaten mit auf dem Flug. Mit Schutzmaske
lief hier aber niemand herum. Die Verzögerung des Starts war auch nicht weiter
schlimm, da sie nur unseren
späteren Aufenthalt in Singapore beim warten auf den Weiterflug verkürzte.
Dann ging es endlich los und leider
war der Flug wieder durchzogen von ständigen Turbulenzen, was das einschlafen
nicht gerade einfacher machte.
Einigen Japanern tat dieses Gerüttel offenbar so gut, das sie zum gemeinsamen
Übergeben öfter hektisch auf
die Toiletten rannten. Einmal nach kurzem einnicken wachte ich auf und fand
neben mir im Gang einen der Luftkranken
auf dem Boden liegend, der von einer Stewardess gestreichelt und getröstet
wurde. Wie von Singapore
Airlines gewohnt, kümmerte sich das Personal wieder rührend um ihre Reisenden
und ließen so
die Anstrengenden Stunden schneller vergehen.
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Obwohl
wir in einer Viererreihe nur zu dritt saßen, konnte man nicht sagen, daß der
Flug schlecht gebucht war. Eine
Stewardess, die auch öfter die Strecke weiter nach Bali flog, versicherte uns
das die Maschinen nach Bali eigentlich
langsam wieder gut gefüllt wären. Wir hatten nach der Landung in Singapore
Glück, da die Maschine für
den Weiterflug direkt am Gate nebenan stand. Erst im Flughafen sah man einige
Leute mit Masken herum laufen.
Waren allerdings sehr wenige. Das Sicherheitspersonal selber, daß uns empfing,
trug keine. Diese führten alle
Insassen an einer Infrarot Kamera mit Monitor vorbei um uns so auf eventuell
erhöhte Körpertemperatur zu prüfen.
Wie erwartet wurde aber niemand aufgehalten und relativ schnell ging der Flug
weiter nach Bali. In
diesem Flieger, hielten es dann aber doch immerhin 6 Passagiere für nötig,
eine Schutzmaske anzuziehen.
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Nach
der Landung am Abend auf Bali, wurden wir vor der Passkontrolle dann von
Personal mit Schutzmasken begrüßt.
Das weckte einen wieder aus seinem Träumen nachdem einem schon in der Tür des
Flugzeugs dieser wunderbare
Bali typische Duft entgegen kam. Bei den Maskierten musste man dann eine
zusätzliche Karte mit diversen
Informationen ausfüllen. Wieder unter anderem wegen möglichem Kontakt mit SARS
Infizierten.
Erst
danach durfte man zur Passkontrolle und war endlich frei. Die Kofferträger
waren trotz der späten Stunde wieder
zahlenmäßig überlegen und warteten schon mit dem Gepäck auf uns. Etwas
frecher als damals, hielten sie
die Hand aber zweimal auf, um an Trinkgeld zu kommen. Also vielleicht beim
ersten Kontakt nicht so viel geben
da am Auto die Hand doch noch einmal aufgehalten wird. Oder vielleicht doch
lieber selber tragen. Aber
wer hat nach so einem Flug noch Lust sich da drüber Gedanken zu machen.
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Draußen wartete ein
netter
Mitarbeiter von Tui, bei denen wir das alles diesmal
gebucht hatten, um uns ins Hotel zu bringen.
Nach
etwa 20 Minuten Fahrt erreichten wir dann unser Hotel Vila Shanti in Sanur. Bali
selber präsentierte sich
einer bunten Lichter Pracht und es viel schwer, auf der Fahrt nach Sanur etwas
wieder zu erkennen. Da
es nach dem einchecken im Hotel schon sehr spät war endetet auch schon ziemlich
schnell der
erste Tag auf der Insel für uns.
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