3.Jägerbataillon 552

Diese Seite ist den ehemaligen Bundeswehr Kameraden vom 3.Jägerbatallion 552 der deutsch französischen Brigade gewidmet, mit denen ich von Oktober 1990 bis August 1992 meinen Dienst als Zeitsoldat in Böblingen abgeleistet habe. Die Geschichte vom Jägerbataillon 552, daß zwischenzeitlich mit dem Panzergrenadierbataillon 292 fusionierte und nach Donaueschingen verlegt wurde, könnt Ihr bei Interesse hier nachlesen: Jägerbataillon 552 Weiter unten findet Ihr ein ein Gästebuch, falls Ihr etwas hinterlassen möchtet.

Sicher erinnert Ihr Euch noch an unser Abzeichen: Das gelbe Einhorn.

 

Dem Besten verpflichtet - "Devoir d'excellence"

Das Abzeichen der deutsch französischen Brigade, hat sich bis heute nicht verändert und wird stolz auf dem Arm und Barett getragen. 2009 wurde bereits das 20.jährige Bestehen gefeiert.

Jägerbataillon 552

Das Abzeichen des Jägerbataillon 552 wie wir es trugen. Nach der Fusionierung mit dem Panzergrenadierbataillon 292, bekamen die Soldaten ein neues Abzeichen, daß Ihr bei der Beschreibung vom Jägerbataillon 292 finden könnt.

 

 

Wildermuth Kaserne Böblingen, ehemalige Heimat der Jäger.

Für Nostalgiker hier noch ein Google Earth Luftbild unserer ehemaligen Kaserne in Böblingen. Die ehemalige Wildermuth Kaserne beherbergt heute die Bundespolizeidirektion Stuttgart. Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf das Bundesland Baden-Württemberg. Sie gewährleistet den Schutz des Bundesverfassungsgerichtes. Der ein oder andere wird sicher einige Gebäude wiedererkennen, in denen er viel Zeit verbracht hat.

 

 

Ein Highlight bei der Ausbildung war sicherlich unser Aufenthalt auf dem Truppenübungsplatz in Hammelburg, mit einem für Übungszwecke leerstehenden Dorf namens Bonnland, wo der Häuserkampf trainiert wurde. Auf dem Bild die 3.Kompanie vom Jägerbataillon 552. Das Lager Hammelburg ist heute Standort der Infanterieschule des Heeres der Bundeswehr. Das Jägerbataillon war der erste Bestandteil der Bundeswehr, der mit den neuen Flecktarnuniformen ausgerüstet wurde.

 

 

Der 3.Zug der 3.Kompanie und einer von unseren Fuchs Transportpanzern. Im laufe unserer vielen Truppenübungsplatzaufenthalte hatten wir auch jeder Gelegenheit, mit einen Fuchs der ja auch Schwimmfähig ist, einen Fluß zu durchqueren. Auf dem Bild Hauptfeldwebel Kowalski (stehend ganz links) und seine Jungs. Ich ( der Autor) knie übrigens direkt vor ihm auf dem Boden.

 

 

Noch einmal Hauptfeldwebel Kowalski und seine Jungs in Hammelburg. Dieser Zug war eigentlich der, mit dem ich die meiste Zeit verbrachte in den zwei Jahren Dienstzeit. Es war sicher eine aufregende und anstrengende Zeit da wir von einem Truppenübungsplatz zum nächsten reisten. Einige sind hier aufgeführt, aber sicher hab ich noch einen vergessen nach der langen Zeit: Münsingen, Hammelburg, Baumholder, Stetten am kalten Markt, Frankreich Pyrenäen Le la Sac, hoffe letzteres ist richtig geschrieben.

 

 

Nach der Grundausbildung wurden alle Gefreiten UA und Gefreiten OA für einige Zeit als spezielle Gruppe ausgebildet und nicht wie sonst üblich auf die Kompanien verteilt. Es sollte ein Versuch sein, die Unteroffizieranwärter und Offiziersanwärter als Team, getrennt von der "normalen" Truppe auszubilden. 1991 hieß es für die Gruppe dann antreten beim 4.Panzergrenadier Bataillon 303 in Ellwangen zum Unteroffizierslehrgang. Auf dem Foto sind die Böblinger Uffz Anwärter leicht durch die Uniform, von den Jungs aus anderen Landesteilen/Verbänden zu unterscheiden. Leider waren zum Zeitpunkt des Fotos nicht alle Kameraden anwesend.

 

 

Die angehenden Unteroffizieranwärter bei einer Pause auf dem Truppenübungsplatz bei Ellwangen. Leider habe ich aus dieser Zeit kaum Bilder, was aber auch daran lag, daß die anstrengende Ausbildung kaum Spielraum dafür übrig ließ.

 

 

Ein besonderes Schmankerl bei der Ausbildung war auch unsere Übung, bei dir wir per Hubschrauber verlegt wurden. Wir starteten vom ehemaligen US Stützpunkt, der sich gegenüber der Wildermuth Kaserne in Böblingen befand. Von dort wurde die komplette Kompanie mit mehreren Hubschrauben auf unseren nahegelegenen Truppenübungsplatz verlegt um das Auf und Absitzen zu trainieren. Später ging es dann mit den Hubschraubern wieder zurück zu unserer Kaserne. Eines der wenigen Male, die wir den Weg zum Truppenübungsplatz nicht zu Fuß zurücklegen mußten.

 

 

Warten auf den Start unserer Gruppe mit dem nächsten Hubschrauber.

 

Absitzen und in die Büsche schlagen, bei der Ankunft auf unserem Truppenübungsplatz.

 

 

Ankunft unserer auf einen Zug verladenen Fuchs Transportpanzer im diesigen Morgengrauen auf einem US Stützpunkt, auf dem Weg zu einem Truppenübungsplatz. Ich weiß leider nicht mehr ob es Baumholder oder Münsingen war, aber wir sollten dort eine Nachtschießübung abhalten.

 

 

Wieder die Jungs vom 3.Zug des Jägerbataillons 552. Leider weiß ich nicht mehr auf welchem Übungsplatz dieses Foto entstand, aber ich tippe auf Baumholder. Foto zum Abschluß eines erfolgreichen Truppenübungsplatz Aufenthaltes, wenn auch mit Verwundeten. "Nach der Schlacht ist vor der Schlacht" denkt der Autor stehend ganz rechts.

 

 

Handgranaten Wurftraining. Abziehen, werfen und in Deckung. Der von der Explosion bebende Boden, machte einem die Kraft der kleinen Eier hinter der Sandkastendeckung mehr als bewußt.

 

Hier durften wir Übungsmunition mit einem Granatwerfer verschießen. Wer genau hinschaut, sieht das Geschoss fliegen (mit gelbem Pfeil markiert). Ziel war eine Panzer Attrappe aus Holz. In dem Geschoss eine Kalkladung, die sich beim Aufprall verteilte, die Explosion simulierte.

 

 

Mein Kamerad, Zimmerkumpel und mit Uffz Anwärter Oliver Braun aus der Gegend um Rottweil, den ich leider am Ende der Bundeswehrzeit aus den Augen verloren habe. Für Infos wäre ich sehr dankbar..

Erstürmung eines Hauses mit Hilfe eines Baumes der zur Leiter umfunktioniert wurde. Ein Baumarkt war leider nicht in der Nähe.

 

Niemand soll sagen das wir nicht auch hin und wieder unseren Spaß an der Sache hatten. Mein Messerüberfall von hinten auf einen meiner Gefreiten UA Kameraden auf unserem Übungsplatz.

 

Zu Beginn des ersten Golfkriegs wurde die Sicherheit auf dem Kasernengelände drastisch erhöht und die Wache durfte nur noch mit Splitterschutzwesten patrouillieren. Vor unserer Kaserne saßen demonstrierende Kriegsgegner und sangen:

"Heissa nur noch eine Nacht, dann geht es in die Wüstenschlacht!"

 

Zu guter letzt könnt Ihr wenn Ihr wollt noch Grüße, Lob, Tipps und Kritik hinterlassen. Vielleicht googelt ja der ein oder andere Kamerad hier mal per Zufall vorbei und erinnert sich an Dinge, die ich vergessen habe. Einfach auf das Bild klicken um zum Gästebuch zu gelangen.

 

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