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Gold- und Silberschmiedekunst
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Kurz hinter Batubulan liegt das langezogene Dorf
Celuk, das Zentrum der
balinesischen Gold- und Silberschmiedekunst. Entlang der Hauptstraße befindet sich fast in jedem Haus
eine Ausstellung, in der man allen erdenklichen Gold- und Silberschmuck betrachten und kaufen
kann. Inzwischen gibt es auch riesige klimatisierte Verkaufsgalerien mit Busparkplätzen direkt vor
der Eingangstüre. Da das Preisniveau hier allerdings sehr hoch ist, empfiehlt es sich, eine der kleineren
Gold- oder Silberschmieden in den zahlreichen Seitenstraßen aufzusuchen.
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Das indonesische Wort für Gold ist "Mas", für Silber "Perak".
Aus allen Hinterhöfen und Arbeitsräumen dringt
rhythmisches Gehämmer und das zischende Geräusch der Lötkolben nach draußen.
Die kleinen Werkstätten sind für interessierte Besucher zugänglich. Jeder kann hier den
Handwerkern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Es ist erstaunlich, mit welch einfachen Handwerksgeräten
die Gold- und Silberschmiede nach traditionellen Methoden kunstvoll verzierte, feine,
filigrane Meisterwerke erschaffen. Das Design der Schmuckstücke variert von klassischen balinesischen
Schmuckornamenten und Blumen, zarten javanischen Figuren bis hin zu modernen Motiven und Formen.
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Die Vorfahren der heutigen Kunsthandwerker hämmerten und ziselierten nur für
die Fürstenhöfe. Heute
arbeitet man meist im Auftrag ausländischer Kunden. Ein großer Teil der hier
hergestellten Schmuck stücke werden nach Europa oder nach Japan exportiert. Wenn man möchte,
kann man sich in Celuk Schmuckstücke wie Armreife oder Ohrringe nach eigenem Geschmack
in hervorragender
Qualität anfertigen lassen.
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