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Pura Gunung Kawi  ( Tampaksiring )

 

 

 

Über eine steile Treppe hinab in eine Schlucht des Flusses Pakrisan kommen sie zu den Königsgräbern. Sie sollen die Ruhestätte des Königs Anak Wungsu, seiner beiden Frauen und Söhne sowie seiner Konkubinen sein. Anak regierte Bali von 1049 bis 1077.

 

Die Gräber liegen hinter neun in den Fels gemeißelten Candis. Diese soll einer Legende nach der Riese Kebo Iwo mit seinen Fingernägeln in die Felsen gekratzt haben. Auch eine Mönchsklause aus dem 9.Jahrhundert ist hier, rund 25 km nördlich von Ubud erhalten.

 

 

Die "Königsgräber" von Gunung Kawi sind rund 7 Meter hohe in den Fels geschlagene Nischen. Sie stammen aus dem 11.Jahrhundert. Obwohl sie als Königsgräber bezeichnet werden, sind hier angeblich nie Personen bestattet worden. Vermutlich handelt es sich um Gedenkstätten für angesehene Fürsten.

                   

Die Gedenksteine liegen in einem wunderschönen Tal mit vielen Reisterrassen und einem kleinen Fluss. Sie können erst nach einem langen Abstieg mit über 300 Stufen besichtigt werden. In der Nähe der Gedenksteine liegt auch ein kleiner Tempel sowie mehrere Höhlen, die früher von Mönchen bewohnt wurden. Der gesamte Ort strahlt eine magische Atmosphäre aus.

 

Shop Besitzer beim Korb flechten.

In der Mitte, eine in den Fels gehauene Wohnung.

Bei unserem Besuch des Tempels im Mai/Juni 2003 erfuhren wir, daß es im Tempel gut versteckt, noch ein weiteres Monument geben sollte. Siehe auch in unserem Bali Reisebericht 2003.


Wenn man die steile Treppe mit den etwa 300 Stufen hinabgestiegen ist, also den Eingang in
einiger Entfernung schon vor sich hat, befindet sich rechts von einem ein Reisfeld. Ungefähr auf der Höhe, auf der sich der letzte Shop befindet, gibt es einen kaum auffallenden Trampelpfad der quer über das Reisfeld führt.

 

Wenn man es nicht weiß. fällt er einem bestimmt nicht auf, daß hier noch ein Weg ist den man begehen darf. Diesen Pfad muß man dann überqueren und er führt kaum erkennbar nach dem Reisfeld ein Stück weiter runter. Der Weg führt um den mit Palmen bewachsenen Hang herum, erst danach hat man wieder festen Boden unter den Füßen. Dort beginnt ein aus Steinplatten bestehender Weg der noch ein gutes Stück weiter führt, vorbei an einigen weiteren in den Fels gehauenen Höhlenwohnungen. Diese darf man allerdings nur barfuss betreten. In diesem wildbewachsenen Teil des Tempels, fühlt man sich fast wie in einem Film versetzt.


Kurz vor Ende des Steinplattenweges befindet sich dann das letzt Monument, daß sicher nicht
allzu viele Touristen zu sehen bekommen, wenn sie nicht von ihrem Guide darauf aufmerksam gemacht werden.

Einige Shops in der beeindruckenden Landschaft.

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