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Pura Luhur Batukaru liegt im Südwesten von
Bedugul, ca. 3 km oberhalb des
Dorfes Wongaya Gede, auf einer Lichtung mitten
im Urwald
und direkt am Fuße des 2.276 m hohen Vulkans Gunung
Batukaru, des zweithöchsten Berges in Bali.
Pura Luhur Batukaru ist der größte Tempel Tabanans und zählt zu den sechs heiligsten Tempeln
Balis. Er wurde dem Gott des Berges Batukaru gewidmet und ist ein kleines Paradies für
Blumen- und Vogelfreunde. Batukaru bedeutet übersetzt:
Kokosnußschalen-Berg. Jeder
Tempel West-Balis beherbergt einen Schrein zu Ehren des Gunung
Batukaru.
Der Tempel wurde von Empu
Kuturan, einem Hindhu aus Java im 11. Jahrhundert als
einer der vier Himmelsrichtungstempel erbaut. Pura Luhur Batukaru symbolisiert den
Westen Balis, während zum Beispiel Pura Uluwatu den Süden, Pura Lempuyang den Osten und Pura
Besakii die Mitte verkörpern.
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Man betritt den Tempel durch ein gespaltenes, typisch balinesisches Tor, und der
Blick wird automatisch vom Krater des erloschenen Gunung
Batukaru, der majestätisch in den
Himmel ragt, angezogen. Die vom frischen Grün des Dschungels umrahmte Tempelanlage hüllt
den Besucher sofort in eine friedliche und verwunschene Atmosphäre ein, die vom
Gezwitscher der unzähligen Vögel und dem sanften Bergwind untermalt wird.
Im Inneren des Tempel befindet sich ein siebenstöckiger
Meru, der Maha Dewa,
dem Gott des Westens und Spender von Fruchtbarkeit und Wachstum, gewidmet ist. Pura Luhur
Batukaru ist, im Gegensatz zu anderen Tempeln Balis nicht auf den Gunung
Agung, sondern auf
den Gunung Batukaru ausgerichtet.
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Der Batukaru-Tempel ist der Ahnentempel der Könige von
Tabanan. Eine alte Überlieferung berichtet, daß der König von Buleleng in Nord-Bali im Jahre 1604 einen
erbitterten Krieg gegen den König von Tabanan führte, der die Götter derart erzürnte, daß sie
Millionen von Wespen sandten, die den Angreifer in die Flucht schlugen. Da der König von Buleleng
seine Tat aber zutiefst bedauerte und den König von Tabanan um Verzeihung bat, wurden in Pura
Luhur Batukaru nicht nur für die Ahnen der Könige von
Tabanan, sondern auch für die
Vorfahren der Könige von Buleleng Schreine errichtet.
Nur wenige Meter rechts vom Tempel befindet sich ein kleiner Teich, der von
bemoosten Steinfiguren und Wasserspeiern, aus denen heiliges Wasser sprudelt, eingerahmt wird.
In der Mitte dieses Wasserheiligtums liegt eine winzige Insel. Der kleine See
ist
umgeben von
einer ver- schwenderischen Fülle an Vegetation und lädt den Besucher zu einer
besinnlichen Ruhepause in dieser friedvollen und malerischen Idylle inmitten des Dschungels ein.
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