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Waterboom Park and Spa in Kuta

Der Waterboom Park & Spa ist ein reiner Schwimmbad und Wasserrutschen Spaßpark im Zentrum von Kuta. In den Weiten des Internet fanden sich keine detaillierten Beschreibungen der Anlage, so daß wir hoffen das unsere für einige interessant sein könnte. In unserem Reisebericht Bali Mai/Juni 2003 finden sich noch einige persönliche Eindrücke von unserem Besuch des Parks.

Der Eintrittspreis von ca. 15 Dollar erschien zwar im ersten Moment recht hoch, ist es aber am Ende eines aufregenden Tages mehr als wert. Der Eintritt für Kinder ist natürlich etwas billiger.

 

 

 

Im Ticketpreis enthalten, war übrigens eine Versicherung für den Unfall oder Todesfall, beim Aufenthalt und benutzen des Parks und seiner Einrichtungen. Die genauen Optionen wissen wir jetzt leider nicht mehr auswendig, aber für den Sterbefall und falls nötig Krankenhausaufenthalt nach einem Unfall, war eine bestimmte Summe versichert. Dieses kann sich natürlich zwischenzeitlich geändert haben, und man sollte sich vorher vor Ort erkundigen, wenn es einem wichtig erscheint.

 Am Eingang erwartet den Besucher eine Sicherheitskontrolle, inklusive Durchsuchung des Gepäcks mit Metalldetektoren. Essen und Getränke darf man allerdings keine mit in den Park bringen. Eigentlich ist es auch nicht nötig etwas zu Essen mitzubringen, da die Preise nicht zu hoch sind und die Auswahl an Gerichten in den Parkrestaurants riesengroß ist. Im Essensbereich erwartet einen, von der leckeren Pizza bis zum indonesischen Sate, alles was das Herz begehrt.

Der Park selbst präsentiert sich in Europapark- Atmosphäre, nur nicht so überlaufen. Handtücher kann man, ebenfalls gegen geringen Preis und Hinterlegung einer Kaution leihen.

 

 

 

Wer sich Sorgen um seine Wertsachen macht, kann sich ein Schließfach mieten, die es in zwei verschiedenen Größen und Preisen gibt. Den Schlüssel kann man sich dann an Fuß oder Handgelenk binden wie auch von Schwimmbädern bei uns gewohnt.

Jede Menge Personal sorgt dafür, daß alles sauber und ordentlich glänzt. Überall passen Lifeguards auf, daß nichts passiert und man sich an die Vorschriften hält. Wenn man dann doch versehentlich was falsch macht, wird man freundlich, aber bestimmt auf das Versehen hingewiesen.

Die Hauptattraktionen des Parks sind natürlich die diversen Wasserrutschen in diversen Tempi. Eigentlich so, wie man sie auch bei uns kennt, nur länger, schneller und mehr davon auf einem Haufen, als man verkraftet. Hochgeschwindigkeitsrutschen und gewundene Rutschen, teils mit Tunneln, lässt es einem schwer fallen, zu entscheiden, wo man anfangen soll. Am besten erst mal alle ausprobieren.

 

 

 

Für kleinere Kinder gibt es auch ein paar abgeschwächte Versionen, da für  die großen Rutschen eine Mindestgröße vorgeschrieben ist. Je nach Art der Rutschbahn muß eine Matte oder ein mit Luft gefüllter Reifen benutzt werden. Die Reifen gibt es als Einzel- und Doppelsitzer. Sollte man unbedingt beide einmal ausprobieren und auch mal wechseln, wer vorne und hinten sitzt, da es doch jedes mal den Spaß beim Rutschen in neue Höhen treibt. Insgesamt ein Riesenspaß für die ganze Familie und unbedingt einen Besuch wert. Und viel Zeit sollte man mitbringen.

Die Wartezeit an den Rutschen ist eigentlich nicht der Rede wert, sofern man überhaupt warten muß. Selbst wenn der Park gut mit Besuchern gefüllt ist, gibt es keine nervigen Wartezeiten. An jeder Rutsche sind permanent zwei Aufpasser, welche die Besucher einweisen, falls nötig.

Für Kinder gibt es einen extra Poolbereich mit Spielplatz und Rutschbahnen. Eine der gewundenen Rutschen endet dann in einem Fluß, über den man sich, allerdings nur mit Reifen, gemütlich treiben lassen kann. Diverse Brunnen, die einen unterwegs nass spritzen, sorgen dabei dafür, daß man nicht einschläft.

 

 

 

Ein Pool mit Möglichkeit für Wasserballspiele und Pool Bar runden das Ganze ab. Überall gibt es kleine Dächer, Sonnenschirme und Liegen, unter denen man vor der Sonne sicher ist. Da überall Palmen stehen, befindet man sich auch bei längerem aktiven Aufenthalt nicht permanent in der Sonne. Wie von diversen Bali Parks und Anlagen gewohnt, ist auch hier alles in einem wunderschön gepflegten und bepflanzten Garten eingebettet.

Bei einem Euro-Bungie kann man sich von Trampolins aus in die Höhe schnellen lassen. Ist wohl aber eher für Kinder gedacht. Massagemöglichkeiten dürfen hier natürlich auch nicht fehlen. Ein Souvenirshop, der auch einen kleinen Fotoladen beinhaltet, befindet sich bei den Restaurants. Dort kann man sich auch seine Filme entwickeln lassen und nach einiger Wartezeit auch gleich wieder mitnehmen.

Die ersten vier Stunden unseres Besuches der Anlage, mit Erkundung des Parks, zehn mal rutschen ( wobei der Weg zu den Rutschen und der Aufstieg des sehr hohen Rutschbahnturmes erst mal bewältigt werden will ), einer ersten Essenspause und gemütlichen Kaffeetrinken, vergingen wie im Flug.

 

 

 

Eben dieser Weg zu den Rutschen, der aufgrund der Länge der Rutschen einiges an Laufmetern anfallen lässt, hat es in sich. Der Weg unterhalb der Rutschen besteht aus rauen, geriffelten Betonplatten. Diese tun nach einer Weile dann richtig weh und es gibt wunde Füße. Dieses lässt sich aber nicht vermeiden, da man beim Rutschen keine Badeschuhe, irgendwelcher Art tragen darf.

Die wenigste Zeit verbrachten wir beim Sonnenbaden, da die Rutscherei einfach zu viel Spaß machte. Nur das Erklimmen des Rutschbahnturmes hält einen irgendwann am Boden der Tatsachen.

 

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